schweren Gang, ihrem oft bis hin zum Stillstand verlangsamten, dabei fast unhörbar ....

▲ zum Jahresprogramm

Donnerstag, 4. April 2013, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
www.walcheturm.ch, www.martinjaggi.ch www.leopoldhurt.ch

Alps Blues Clone

Wanja Aloe: bliss/Intonationen I (2006)
Lars Heusser: TAKLA MAKAN (2010)
Leopold Hurt: Aggregat (2005)
Johannes Kreidler: Stil 1a (2010)
Manfred Stahnke: The Alps Blues Clone (2005) 

Martin Jaggi (Violoncello)
Leopold Hurt (Diskantzither, Altzither, mikrotonale Basszither, Elektronik) 

Das Duo Alps Blues Clone sorgt mit der Kombination von Cello, Zither und Elektronik für ungeahnte klangliche und musikalische Möglichkeiten. Die Zither – vielen ausschliesslich bekannt als tief in der Volksmusik verwurzeltes Instrument – überrascht dabei mit einem unverbrauchten, im Kontext zeitgenössischer Musik fremdartigen Klang. Im Repertoire von Alps Blues Clone präsentiert sie sich als ein von seinen gängigen Konnotationen weitgehend emanzipiertes Instrument, das gleichzeitig das Spiel mit Assoziationen erlaubt. So reicht die Bandbreite des Duos von einer bewussten Auseinandersetzung mit den volksmusikalischen Wurzeln über experimentelle Erweiterung von Spieltechniken und der Modifikation mittels Elektronik bis hin zur Nutzung der mikrotonalen Möglichkeiten von Cello und Zither.
Alp Blues Clone ist weniger ein Klon im Sinne der Reproduktion eines Bestehenden, sondern eher ein Aggregat, das aus einer überraschenden Verbindung ungeahnte musikalische Möglichkeiten schöpft.