er nicht auf dem Kopf gehn konnte. Anfangs drängte es ihm in der Brust, wenn das ...

Concerts 2012/2013


1   Steamboat Switzerland: Zone 2
    Tuesday, September 25, 2012, 20.30 Uhr

2   Blinman
    Friday, October 12, 2012, 20.30 Uhr

3   Steamboat Switzerland: The ResBox Gig
    Monday, October 29, 2012, 20.30 Uhr

4   Steamboat Switzerland: ac/dB
    Wednesday, November 14, 2012, 20.30 Uhr

5   Steamboat Switzerland: Der Erstling
    Wednesday, December 12, 2012, 20.30 Uhr

6   Steamboat Switzerland: Get out of my room (GOOMR)
    Wednesday, January 16, 2013, 20.30 Uhr

7   Steamboat Switzerland: Den Bach runter
    Thursday, February 7, 2013, 20.30 Uhr

8   La Passion de Jeanne d'Arc
    Thursday, February 21, 2013, 20.45 Uhr

9   Persepolis
    Saturday, March 2, 2013, 20.30 Uhr

10  Steamboat Switzerland: Finale
    Wednesday, March 13, 2013, 20.30 Uhr

11  Alps Blues Clone
    Thursday, April 4, 2013, 20.30 Uhr

12 
3 Tage Strom – Festival für elektronische Musik

    Friday, June 5, 2015, Samstag, 06. Juni 2015



1

Tuesday, September 25, 2012, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
www.dominikblum.ch, www.marinopliakas.com, www.lucasniggli.ch, www.walcheturm.ch

Steamboat Switzerland: Zone 2

20.00 Türöffnung 

20.30 Konzert 

 

Steamboat Switzerland

Dominik Blum (hohner clavinet)
Marino Pliakas (acoustic guitar)
Lucas Niggli (drums)

 

Die "akustische" Besetzung von Steamboat Switzerland, wobei auch das gewaltig täuscht. Wenngleich der Schlagzeuger Lucas Niggli auf seinem Jazzset spielt, lässt Gitarrist Marino Pliakas seine akustische Gitarre über seine gewohnte Peripherie donnern, dass es jedeR zartbesaiteteN LiebhaberIn akustischer Gitarrenmusik Angst und Bange wird. Da kein Flügel zur Verfügung steht, greift Dominik Blum in seine Trickkiste und verwendet ein Hohner Clavinet, das ja auch ein Saiteninstrument, und, angereichert mit Analog Elektronik, zu ähnlichen Klängen fähig ist wie ein elektrifizierter Flügel. Also für schöne Walls of Sound sei gesorgt...

«Und natürlich gibt es Passagen, in denen das Klavier wie ein Klavier, das Schlagzeug wie ein Schlagzeug und die Gitarre wie eine Gitarre klingt.» 

Felix Klopotek

Selten leise, aber immer lohnend: Die längst vakante Stelle der ignm-Hauskapelle wird in der Saison 2012/13 endlich besetzt, und zwar mit der legendären Band Steamboat Switzerland. Einmal pro Monat wird das Trio in den Weiten zwischen Neuer Musik, Hardcore, Noise und Progressiv Rock umherdampfen und sich dabei von verschiedenen Seiten zeigen: Mit roher Wucht zielt das Dampfschiff in Sam Haydens ac/dB aufs Bauchfell; in purer, akustischer Besetzung mit Flügel, Akustikgitarre und Drumset ist Steamboat Switzerland in Zone 2 zu hören; mit Visuals von Eliane Binggeli gehts an den Abend Rez Box; und zwei erratische Blöcke – Felix Profos' GOOMR, das 2006 Donaueschingen aufwirbelte, und Marc Kilchenmanns neue Vertonung des Gründungsmythos von Steamboat Switzerland – stehen für die Auseinanderstetzung des Trios mit komponierter Musik. Und zum krönenden Schluss der Steamboat-Residenz ist ein grosses Finale mit ebenso grosser Surprise angesagt.

25. September 2012: Zone 2 

29. Oktober 2012: Rez Box 

14. November 2012: ac/dB 

12. Dezember 2012: Der Erstling 

16. Januar 2013: Get out of my room (GOOMR) 

07. Februar 2013: Gründungsmythos 

13. März 2013: Finale
Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich 



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2

Friday, October 12, 2012, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
www.sistermanns.eu, www.walcheturm.ch

Blinman

Johannes S. Sistermanns: Blinman für Sound Dome / 8 Lautsprecher und Violoncello (2009)

John Cage: 10'40.3'' für ein Streichinstrument (1955)
Johannes S. Sistermanns: Inter vue für Cello (2004)
Kaija Saariaho: Près für Cello und Elektronik (1994)

late night special
Johannes S. Sistermanns: Fussboden (2012), Uraufführung 

Friedrich Gauwerky (Violoncello)
Johannes S. Sistermanns (Live-Elektronik) 

Blinman ist das höchst gelegene Dorf Südaustraliens. Karg und unbewohnt, gibt der dem Dorf vorgelagerte Berg von seinem Gipfel aus rundum einen unendlich weiten Blick frei. Die Komposition Blinman für Violoncello und elektronische Medien von Johannes S. Sistermanns lotet in einem kontinuierlichen Changieren und in gegenseitiger Beeinflussung von spieltechnisch vielfältigem Live-Spiel des Cellos und Lautsprechereinspielungen, den Hörraum als möglichen Lebensraum immer neu aus und hinterfragt auf diese Weise die Grenzen des (eigenen) Hörens. Die digitale Bildpartitur für den Cellisten Friedrich Gauwerky besteht aus drei gleichzeitig ablaufenden Videos, die nächtliche Infrarot-Aufnahmen, entfernte Berghöhenverläufe, Wolkenformationen, Horizonte und geologische Erdoberflächen des südaustralischen Outbacks zeigen. Blinman macht auf diese Weise das Publikum zum Ohrenzeugen einer kargen australischen Landschaft, die sich in eine mediale, elektroakustische Raum-Komposition verwandelt.
Zentrale Cello-Solo-Werke der letzten 50 Jahre folgen darauf in einem Block mit Musik von John Cage, Kaija Saariaho und Sistermanns, der schliesslich – als Uraufführung seiner neuen Performance - den Fussboden in Schwingung versetzt.

Eine Koproduktion von IGNM Zürich und ICST. 



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3

Monday, October 29, 2012, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich

www.dominikblum.ch
, www.marinopliakas.com, www.lucasniggli.ch, www.walcheturm.ch

Steamboat Switzerland: The ResBox Gig

20.00 Türöffnung 

20.30 Konzert 

 

Steamboat Switzerland

Dominik Blum (Korg MS 20)
Marino Pliakas (E-Bass)
Lucas Niggli (Schlagzeug)
Eliane Binggeli (Visuals)

 

Beim Gastspiel in der ResBox am Hollywood Boulevard in Los Angeles im Juni 2008 traf Steamboat Switzerland auf ein derart schlechtes Upright Piano, dass Dominik Blum kurzerhand seinen Korg MS auf ein Rednerpult stellte und das Konzert auf dem Synthesizer spielte. Die Visuals besorgte damals VJ. Fader.
Als historische Aufführung kommt diese Besetzung nun in den Walcheturm, die Visuals stammen von der innovativen Zürcher Künstlerin Eliane Binggeli, die schon Covers von Lucas Niggli's Zoom gestaltete.

Selten leise, aber immer lohnend: Die längst vakante Stelle der ignm-Hauskapelle wird in der Saison 2012/13 endlich besetzt, und zwar mit der legendären Band Steamboat Switzerland. Einmal pro Monat wird das Trio in den Weiten zwischen Neuer Musik, Hardcore, Noise und Progressiv Rock umherdampfen und sich dabei von verschiedenen Seiten zeigen: Mit roher Wucht zielt das Dampfschiff in Sam Haydens ac/dB aufs Bauchfell; in purer, akustischer Besetzung mit Flügel, Akustikgitarre und Drumset ist Steamboat Switzerland in Zone 2 zu hören; mit Visuals von Eliane Binggeli gehts an den Abend Rez Box; und zwei erratische Blöcke – Felix Profos' GOOMR, das 2006 Donaueschingen aufwirbelte, und Marc Kilchenmanns neue Vertonung des Gründungsmythos von Steamboat Switzerland – stehen für die Auseinanderstetzung des Trios mit komponierter Musik. Und zum krönenden Schluss der Steamboat-Residenz ist ein grosses Finale mit ebenso grosser Surprise angesagt.

25. September 2012: Zone 2 

29. Oktober 2012: The ResBox Gig 

14. November 2012: ac/dB 

12. Dezember 2012: Der Erstling 

16. Januar 2013: Get out of my room (GOOMR) 

07. Februar 2013: Gründungsmythos 

13. März 2013: Finale
Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich 



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4

Wednesday, November 14, 2012, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich

www.dominikblum.ch
, www.marinopliakas.com, www.lucasniggli.ch, www.walcheturm.ch

Steamboat Switzerland: ac/dB

20.00 Türöffnung 

20.30 Konzert 

 

Steamboat Switzerland

Dominik Blum (Hammond)
Marino Pliakas (E-Bass)
Lucas Niggli (Schlagzeug)

 

ac/dB ist ein Clash zweier Kompositionen: dB ist ein Werk, dass der englische Komponist Sam Hayden eigens für Steamboat geschrieben hat, bei ac handelt es sich um eine kollektive Komposition der Bandmitglieder Dominik Blum, Lukas Niggli und Marino Pliakas. Beide Stücke reiben sich aneinander, umspülen und kontrastieren sich und stellen sich gegenseitig in Frage. So entsteht eine ungemein spannungsvolle Kombination, die (so abgedroschen es auch klingen mag) grösser als ihre Einzelteile ist. ac/dB demonstriert nicht zuletzt wie kraftvoll, explosiv und, nun ja, swingend Neue Musik sein kann. Oder ist das hier tatsächlich der Progressive-Rock der Jetztzeit, der ganz locker den ganzen Postrock der letzten Jahre wegbläst und vergessen macht?

"Steamboat Switzerland schafft keine leichte Kost, aber eine lohnende. Dies zeigt insbesondere das neue Album «ac/dB (Hayden“ (...). Es lebt vom Wechselspiel zwischen Disziplin und Ausbruch, zwischen Komposition und Improvisation - das gehöre zur Grundidee der Gruppe, erklärt Dominik Blum. Das Trio hat zwischen den vom englischen Komponisten Sam Hayden für die Band geschriebenen Teilen jeweils einen eigenen, improvisierten Teil eingefügt. Aus diesem Gegensatz schafft die Gruppe einen gewaltigen Spannungsbogen, der durch die rohe Wucht von rockigen Sounds noch verstärkt wird; nicht zufällig spielt der Albumtitel auf die australische Rockband AC/DC und die Masseinheit dB für Schallintensität an. Intensiv sind auch die massiven Klangschwalle, wie man sie vom Komponisten Glenn Branca kennt. Das Hörabenteuer komplettieren quirlige Breakbeats, bald sirrende, bald schwirrende Schwingungs-Dissonanzen sowie die Krautrock-Psychedelik deutscher Bands wie Can um 1970. (...)"
Markus Ganz 
NZZ, Mai 2002

Selten leise, aber immer lohnend: Die längst vakante Stelle der ignm-Hauskapelle wird in der Saison 2012/13 endlich besetzt, und zwar mit der legendären Band Steamboat Switzerland. Einmal pro Monat wird das Trio in den Weiten zwischen Neuer Musik, Hardcore, Noise und Progressiv Rock umherdampfen und sich dabei von verschiedenen Seiten zeigen: Mit roher Wucht zielt das Dampfschiff in Sam Haydens ac/dB aufs Bauchfell; in purer, akustischer Besetzung mit Flügel, Akustikgitarre und Drumset ist Steamboat Switzerland in Zone 2 zu hören; mit Visuals von Eliane Binggeli gehts an den Abend Rez Box; und zwei erratische Blöcke – Felix Profos' GOOMR, das 2006 Donaueschingen aufwirbelte, und Marc Kilchenmanns neue Vertonung des Gründungsmythos von Steamboat Switzerland – stehen für die Auseinanderstetzung des Trios mit komponierter Musik. Und zum krönenden Schluss der Steamboat-Residenz ist ein grosses Finale mit ebenso grosser Surprise angesagt.

25. September 2012: Zone 2 

29. Oktober 2012: Rez Box 

14. November 2012: ac/dB 

12. Dezember 2012: Der Erstling 

16. Januar 2013: Get out of my room (GOOMR) 

07. Februar 2013: Gründungsmythos 

13. März 2013: Finale
Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich 



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5

Wednesday, December 12, 2012, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich

www.dominikblum.ch
, www.marinopliakas.com, www.lucasniggli.ch, www.walcheturm.ch

Steamboat Switzerland: Der Erstling

20.00 Türöffnung 

20.30 Konzert 

 

Steamboat Switzerland

Dominik Blum (Hammond)
Marino Pliakas (E-Bass)
Lucas Niggli (Schlagzeug)

 

«(...) Von einem fetten Bass durchpulst, der Schlagzeuger knüppelt mit Vollgas und verdient sich mit seiner präzisen Motorik hohe Haltungsnoten, die Hammond röhrt als hätte ihr letztes Stündlein geschlagen, so gibt es auf über 74 Minuten Klänge, Krach, ja, manchmal sogar auch düstere Musik am Rande zwischen Genie und Wahnsinn. (...)Kollektivimprovisationen und gezielt eingesetzter Krach, wuchtiger (...) Rock in seiner minimalsten Form, der aber doch eindeutig auf die Magengegend zielt, nachdem der letzte Funken Verstand aus dem Gehirn geblasen wurde. Hä?» 

Kristian Selm, progressive Newsletter 1999

Selten leise, aber immer lohnend: Die längst vakante Stelle der ignm-Hauskapelle wird in der Saison 2012/13 endlich besetzt, und zwar mit der legendären Band Steamboat Switzerland. Einmal pro Monat wird das Trio in den Weiten zwischen Neuer Musik, Hardcore, Noise und Progressiv Rock umherdampfen und sich dabei von verschiedenen Seiten zeigen: Mit roher Wucht zielt das Dampfschiff in Sam Haydens ac/dB aufs Bauchfell; in purer, akustischer Besetzung mit Flügel, Akustikgitarre und Drumset ist Steamboat Switzerland in Zone 2 zu hören; mit Visuals von Eliane Binggeli gehts an den Abend Rez Box; und zwei erratische Blöcke – Felix Profos' GOOMR, das 2006 Donaueschingen aufwirbelte, und Marc Kilchenmanns neue Vertonung des Gründungsmythos von Steamboat Switzerland – stehen für die Auseinanderstetzung des Trios mit komponierter Musik. Und zum krönenden Schluss der Steamboat-Residenz ist ein grosses Finale mit ebenso grosser Surprise angesagt.

25. September 2012: Zone 2 

29. Oktober 2012: Rez Box 

14. November 2012: ac/dB 

12. Dezember 2012: Der Erstling 

16. Januar 2013: Get out of my room (GOOMR) 

07. Februar 2013: Gründungsmythos 

13. März 2013: Finale
Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich 



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6

Wednesday, January 16, 2013, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich

www.dominikblum.ch
, www.marinopliakas.com, www.lucasniggli.ch, www.walcheturm.ch

Steamboat Switzerland: Get out of my room (GOOMR)

20.00 Türöffnung 

20.30 Konzert 

 

Steamboat Switzerland

Dominik Blum (Hammond)
Marino Pliakas (E-Bass)
Lucas Niggli (Schlagzeug)

 

Die Komposition Get out of my room des Zürcher Komponisten Felix Profos, wurde von Steamboat Switzerland an den Donaueschinger Musiktagen 2006 uraufgeführt und sorgte dort für manche Kontroverse – und zeitigte begeisterte Pressereaktionen:
«Sonic Perversity, irresistable» 

The WIRE
«Der Klang dieser Musik, das phantastische Spiel der drei Musiker hauen einen um, ein Klangsteinbruch, aus dem Profos' skulpturale Musik herausgemeisselt wird. Das quere und doch strenge Pulsieren und Rotieren einfacher Elemente lässt eine hypnotische Wirkung entstehen.» 

NZZ/Alfred Zimmerlin
«Ein starkes Stück Musik» 

Dissonanz/Stefan Drees

Selten leise, aber immer lohnend: Die längst vakante Stelle der ignm-Hauskapelle wird in der Saison 2012/13 endlich besetzt, und zwar mit der legendären Band Steamboat Switzerland. Einmal pro Monat wird das Trio in den Weiten zwischen Neuer Musik, Hardcore, Noise und Progressiv Rock umherdampfen und sich dabei von verschiedenen Seiten zeigen: Mit roher Wucht zielt das Dampfschiff in Sam Haydens ac/dB aufs Bauchfell; in purer, akustischer Besetzung mit Flügel, Akustikgitarre und Drumset ist Steamboat Switzerland in Zone 2 zu hören; mit Visuals von Eliane Binggeli gehts an den Abend Rez Box; und zwei erratische Blöcke – Felix Profos' GOOMR, das 2006 Donaueschingen aufwirbelte, und Marc Kilchenmanns neue Vertonung des Gründungsmythos von Steamboat Switzerland – stehen für die Auseinanderstetzung des Trios mit komponierter Musik. Und zum krönenden Schluss der Steamboat-Residenz ist ein grosses Finale mit ebenso grosser Surprise angesagt.

25. September 2012: Zone 2 

29. Oktober 2012: Rez Box 

14. November 2012: ac/dB 

12. Dezember 2012: Der Erstling 

16. Januar 2013: Get out of my room (GOOMR) 

07. Februar 2013: Gründungsmythos 

13. März 2013: Finale
Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich 



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7

Thursday, February 7, 2013, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich

www.dominikblum.ch
, www.marinopliakas.com, www.lucasniggli.ch, www.walcheturm.ch

Steamboat Switzerland: Den Bach runter

20.00 Türöffnung 

20.30 Konzert 

 

Steamboat Switzerland

Dominik Blum (Hammond)
Marino Pliakas (E-Bass)
Lucas Niggli (Schlagzeug)

 

«Für mein neues Stück für das Steamboat Switzerland möchte ich nun den Gründungsmythos der Band selbst vertonen. Adolf Wölfli beschreibt ziemlich am Anfang seines umfangreichen Epos "Von der Wiege bis ins Graab" ein besonderes Dampfschiff, den Dampfer Swizerland. Dieser fährt den Rhein hinunter; dabei versinkt jedes Land, durch das er kommt, nur er selbst bleibt übrig. Mein neues Stück DEN BACH RUNTER bezieht sich explizit auf die von Wölfli beschriebene Rheinfahrt. Vom zu Tale schiessenden Wildbach bis zum erhaben dahinfliessenden Strom führt die Klangreise. Ausgangspunkt meiner Arbeit bilden statistische Angaben über den Rhein. Parameter wie Strombreite, Fliessgeschwindigkeit, Wassermenge, Verschmutzungsgrad, Besiedlungsdichte habe ich in den ersten Skizzen in musikalische Parameter übersetzt. Es entstand eine Komposition, die das Orgiastische am Spiel des Trios betont, eine mindestens halbstündige Komposition ohne Pause, stetig im Fluss, mitreissend, wirblig, schmutzig, formal nicht fassbar.» 

Marc Kilchenmann, Komponist

Selten leise, aber immer lohnend: Die längst vakante Stelle der ignm-Hauskapelle wird in der Saison 2012/13 endlich besetzt, und zwar mit der legendären Band Steamboat Switzerland. Einmal pro Monat wird das Trio in den Weiten zwischen Neuer Musik, Hardcore, Noise und Progressiv Rock umherdampfen und sich dabei von verschiedenen Seiten zeigen: Mit roher Wucht zielt das Dampfschiff in Sam Haydens ac/dB aufs Bauchfell; in purer, akustischer Besetzung mit Flügel, Akustikgitarre und Drumset ist Steamboat Switzerland in Zone 2 zu hören; mit Visuals von Eliane Binggeli gehts an den Abend Rez Box; und zwei erratische Blöcke – Felix Profos' GOOMR, das 2006 Donaueschingen aufwirbelte, und Marc Kilchenmanns neue Vertonung des Gründungsmythos von Steamboat Switzerland – stehen für die Auseinanderstetzung des Trios mit komponierter Musik. Und zum krönenden Schluss der Steamboat-Residenz ist ein grosses Finale mit ebenso grosser Surprise angesagt.

25. September 2012: Zone 2 

29. Oktober 2012: Rez Box 

14. November 2012: ac/dB 

12. Dezember 2012: Der Erstling 

16. Januar 2013: Get out of my room (GOOMR) 

07. Februar 2013: Gründungsmythos 

13. März 2013: Finale
Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich 



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8

Thursday, February 21, 2013, 20.45 Uhr
Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich
www.ioic.ch, www.myspace.com/samuelgfeller, www.filmpodium.ch

La Passion de Jeanne d'Arc

Carl Theodor Dreyer: 

La Passion de Jeanne d'Arc
(Frankreich 1928, 97' DVD) 

Uraufführung der Vertonung von 

Samuel Gfeller (Live-Elektronik) 

Gestützt auf authentische Gerichtsprotokolle erzählt Dreyer in La passion de Jeanne d’Arc nach dem Muster einer griechischen Tragödie den Prozess der heiligen Johanna: die Untersuchung, die Folterung, das erzwungene Schuldbekenntnis, das Kahlscheren und die Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen. Im Film dominieren asketisch arrangierte Zwischentitel und Grossaufnahmen ungeschminkter Gesichter. Die stummen, aber wortwörtlich gesprochenen Dialoge sollen durch die maximale Konzentration der Gefühle «das innere Drama der menschlichen Seelen» fassen und «die Wahrheit, die menschliche Wahrheit zeigen», wie Dreyer ausführte.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für incohärente Cinématographie hat die ignm Zürich beim jungen Musik- und Medienkünstler Samuel Gfeller eine neue Vertonung in Auftrag gegeben, die im Filmpodium Zürich zur Uraufführung kommt.

Eine Koproduktion vom Institut für incohärente Cinématographie (IOIC), dem Filmpodium Zürich und der ignm Zürich



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9

Saturday, March 2, 2013, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
www.ensemble-phoenix.ch, www.walcheturm.ch

Persepolis

20.30
Iannis Xenakis: Thalleïn, für Ensemble (1984)
Jannik Giger: Clash, für Ensemble (2012, UA)
Thomas Bruttger: Klang-Momente, für Ensemble (2009-2011)

22.30
Iannis Xenakis: Polytope de Persépolis, für 8-Kanal-Tonband (1971) 

Ensemble Phoenix Basel:
Jürg Henneberger (Leitung) 

Thomas Peter (Tontechnik) 

Vierzig Jahre nach der Uraufführung und tausende Kilometer von der iranischen Wüste entfernt hört sich Iannis Xenakis' 8-kanaliges Tape-Stück «Persepolis», oder genauer Polytope de Persépolis, vielleicht historisch, aber kein bisschen alt an. Die im August 1971 in den iranischen Persepolis-Ruinen am Shiraz-Festival mit riesigem Aufwand produzierte multimediale Gesamtvision stellt wie alle Polytopes von Xenakis (Polytope de Cluny, Polytope de Montréal) die Frage nach dem realen oder historischen Ort ebenso unvermeidlich wie jene nach der Vereinigung von projektierten, inszenierten und imaginierten Räumen von Licht und Klang. Thalleïn gehört zu den elektrisierendsten Ensemblestücken von Xenakis, und zwar aufgrund der Vielzahl klanglicher Ideen, die sich eher spielerisch als berechnet aufreihen. Hier wirkt vielmehr das Prinzip, das Xenakis mit dem Titel des Stücks enthüllt: Thalleïn, nämlich Knospen oder Hervorspriessen. Thomas Bruttgers Klang-Momente setzen sich aus neun Stücken für acht Instrumentalisten zu einem Panorama aus unzähligen kleinen Klang- und Spielmomenten zusammen. Dazwischen erklingt als Uraufführung ein Werk des Basler Komponisten und Sampling-Künstlers Jannik Giger, einer der originellsten Stimmen der jüngsten Generation. 



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10

Wednesday, March 13, 2013, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich

www.dominikblum.ch
, www.marinopliakas.com, www.lucasniggli.ch, www.walcheturm.ch

Steamboat Switzerland: Finale

20.00 Türöffnung 

20.30 Konzert 

 

Steamboat Switzerland

Dominik Blum (Hammond)
Marino Pliakas (E-Bass)
Lucas Niggli (Schlagzeug)


und Gäste 

SURPRISE, SURPRISE!

Selten leise, aber immer lohnend: Die längst vakante Stelle der ignm-Hauskapelle wird in der Saison 2012/13 endlich besetzt, und zwar mit der legendären Band Steamboat Switzerland. Einmal pro Monat wird das Trio in den Weiten zwischen Neuer Musik, Hardcore, Noise und Progressiv Rock umherdampfen und sich dabei von verschiedenen Seiten zeigen: Mit roher Wucht zielt das Dampfschiff in Sam Haydens ac/dB aufs Bauchfell; in purer, akustischer Besetzung mit Flügel, Akustikgitarre und Drumset ist Steamboat Switzerland in Zone 2 zu hören; mit Visuals von Eliane Binggeli gehts an den Abend Rez Box; und zwei erratische Blöcke – Felix Profos' GOOMR, das 2006 Donaueschingen aufwirbelte, und Marc Kilchenmanns neue Vertonung des Gründungsmythos von Steamboat Switzerland – stehen für die Auseinanderstetzung des Trios mit komponierter Musik. Und zum krönenden Schluss der Steamboat-Residenz ist ein grosses Finale mit ebenso grosser Surprise angesagt.

25. September 2012: Zone 2 

29. Oktober 2012: Rez Box 

14. November 2012: ac/dB 

12. Dezember 2012: Der Erstling 

16. Januar 2013: Get out of my room (GOOMR) 

07. Februar 2013: Gründungsmythos 

13. März 2013: Finale
Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich 



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11

Thursday, April 4, 2013, 20.30 Uhr
Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich
www.martinjaggi.ch www.leopoldhurt.ch, www.walcheturm.ch

Alps Blues Clone

Wanja Aloe: bliss/Intonationen I (2006)
Lars Heusser: TAKLA MAKAN (2010)
Leopold Hurt: Aggregat (2005)
Johannes Kreidler: Stil 1a (2010)
Manfred Stahnke: The Alps Blues Clone (2005) 

Martin Jaggi (Violoncello)
Leopold Hurt (Diskantzither, Altzither, mikrotonale Basszither, Elektronik) 

Das Duo Alps Blues Clone sorgt mit der Kombination von Cello, Zither und Elektronik für ungeahnte klangliche und musikalische Möglichkeiten. Die Zither – vielen ausschliesslich bekannt als tief in der Volksmusik verwurzeltes Instrument – überrascht dabei mit einem unverbrauchten, im Kontext zeitgenössischer Musik fremdartigen Klang. Im Repertoire von Alps Blues Clone präsentiert sie sich als ein von seinen gängigen Konnotationen weitgehend emanzipiertes Instrument, das gleichzeitig das Spiel mit Assoziationen erlaubt. So reicht die Bandbreite des Duos von einer bewussten Auseinandersetzung mit den volksmusikalischen Wurzeln über experimentelle Erweiterung von Spieltechniken und der Modifikation mittels Elektronik bis hin zur Nutzung der mikrotonalen Möglichkeiten von Cello und Zither.
Alp Blues Clone ist weniger ein Klon im Sinne der Reproduktion eines Bestehenden, sondern eher ein Aggregat, das aus einer überraschenden Verbindung ungeahnte musikalische Möglichkeiten schöpft. 



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12

Friday, June 5, 2015, Samstag, 06. Juni 2015
Löwenbräu Areal, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Provitreff, Sihlquai 240, 8005 Zürich
Stanzerei, Bruggerstrasse 37, 5400 Baden


3 Tage Strom – Festival für elektronische Musik

 

 

 

 

 

 

Das detaillierte Programm von "Drei Tage Strom" finden Sie hier: 3tagestrom.blogspot.ch
Eine Koproduktion des Musikpodiums der Stadt Zürich, der GNOM Baden und der ignm Zürich. In Zusammenarbeit mit dem Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) der Zürcher Hochschule der Künste.